Samstag, 20. Januar 2018

Hier mal was zum nachdenken...

Äpfel zum Heilen?

Klar doch ! "Ein Apfel pro Tag erspart den Doktor" sagt schon eine alte Volksweisheit. 
Äpfel sind das Lieblingsobst von uns Deutschen. Sie sind knackig und verführerisch in rot, gelb oder grün. Es gibt weltweit ca. 20.000 Apfelorten, leider werden im Supermarkt nur eine Handvoll Sorten verkauft. Die leckeren, alten Sorten sind nicht normfähig, also nicht einer wie der andere, sondern sie wachsen wie sie wollen, mal klein und schrumpelig, mal mit Schorf oder völlig glatt, aber auch mal an einer Seite eingedötscht.  Die, die selber Obstbäume haben, kommen in den Genus.  Andere suchen verwaiste Obstwiesen, um Äpfel pflücken zu können.  - Alles ohne Pflanzenschutzmittel.  
Schon seit Jahrhunderten werden Äpfel bei Wehwehchen wie Durchfall oder Verstopfung angewendet - das wissen heute hoffentlich auch wieder mehr junge Mütter. 
Sie sollen die Aufmerksamkeit erhöhen, die Nerven beruhigen und zu erholsamen Schlaf verhelfen. 
Archäologische Funde weisen darauf hin, dass sogar schon in der Steinzeit Äpfel gegessen wurden. Am Nil gab es zu Pharao Ramses II Zeiten Apfel Plantagen, schon damals wurde Wein oder Most daraus gemacht. 
Der Apfel  sogar als Fruchtbarkeitssymbol.
Na und die Geschichte von Adam und Eva, wer kennt die nicht?  Den Christen des Mittelalters wurde dann verbotenen diese Frucht zu essen, wegen des Sündenfalls. 

Heutige Wissenschaftler sagen die Wirkstoffe in Äpfeln könnten das Krebsrisiko mindern,  Herzinfarkten vorbeugen, Neuro-Degenerative Störungen mindern, vor Hirnschäden schützen (wie Alzheimer).
Nur leider sind heute viele Menschen allergisch gegen Äpfel. Meiner Meinung nach liegt es an unserer Ernährungsweise, wir sollten uns wieder besinnen "Lebensmittel" zu essen. Damit meine ich lebendige Mittel, keine künstlich hergestellten Stoffe mit einer ellenlangen Zutatenliste, die eh keiner mehr versteht. Oder mit Stoffen die nicht mehr aufzulisten  sind, weil sie nicht mehr nachweisbar sind. Zudem ist heute alles eingepackt und eingeschweißt, in Plastik. 
Und der der Nahrungsmittel sucht, der darf weite Wege fahren und dann auch noch tief in die Tasche greifen.  - Verrückte Welt !

Aber kommen wir wieder zurück zu den Äpfeln, am besten schmecken sie vollreif geerntet, frisch vom Baum.  Wer das Glück hat sollte zuschlagen, nein reinbeißen. 
Aber was tun mit reichem Apfelsegen?  Apfelmus, Apfelkompott wie unsere Oma, selber machen?  Apfelsaft pressen?  Wo der doch nur ein paar Cent im Laden kostet?  Apfelscheiben trocknen, ne die kann man doch kaufen.  Wenn man Äpfel im Keller lagert, werden sie nach einer Weile schrumpelig, dann mag sie auch keiner mehr essen… 

Hätte man so was den Leuten vor 100 Jahren erzählt, die hätten wahrscheinlich  nur ungläubig geschaut und den Kopf geschüttelt.   Sie hätten auch nicht verstanden,  das man Äpfel aus Zeitmangel oder Lustlosigkeit einfach am Baum hängen lässt, um dann  lieber in den Laden zu gehen, um sich Äpfel zu kaufen. 
Damals hat man Apfelscheiben  geschnitten und aufgefädelt um sie zu trocknen, damit man Obst für den Winter hatte.  Man hat Apfelmus und Apfelstücke eingekocht, so hatte man sie als Vorrat im Keller, das reichte dann bis zur neuen Ernte.  Auch Apfelsaft, Most und Apfelwein, ja sogar Apfelessig wurde selber gemacht. 
Die Apfelschalen wurden getrocknet, nicht weggeworfen, daraus konnte man einen Tee aufbrühen.  Nichts wurde verschwendet….

Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen  etwas nachdenklich stimmen. Vielleicht geht ihr mal auf einen Markt und kostet mal die alten Sorten, direkt vom Erzeuger  und entdeckt neue Geschmackserlebnisse.  Macht mal wieder was selber, das schmeckt und macht stolz…


   Liebe Grüsse 
    ❀      Ihre 
Sauerländer Kräuterfrau








Sonntag, 7. Januar 2018

Ein neues Jahr - 2018

Nun sind die Rauhnächte vorbei und auch ich bin im neuen Jahr angekommen.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes neues Jahr!


Schlagen wir nun eine Neue Seite im Buch des Lebens auf und füllen sie mit neuen Aufgaben, interessanten Erfahrungen, mit freudigen Ereignissen, wertvollen Erinnerungen, mit herzlichen Danksagungen und was Euch noch so einfällt..... 

Ihr habt Euch überlegt  2018 etwas neues über Wildkräuter zu lernen und seid deshalb hier gelandet?

Ich habe unter "Termine"  die Veranstaltungen für diese Jahr bei mir, der Sauerländer Kräuterfrau, eingetragen.

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ihr mich auch außerhalb dieser Termine buchen könnt. 
Zu einem gemeinsamen Nachmittag mit Freundinnen eine Wildkräuterwanderung auf Eurem Lieblings Weg machen. 
Kosmetik aus wilden Kräutern herstellen. 
Mal eine Feierabendwanderung mit den Kollegen machen.  
Eine Wanderung mit anschließendem Picknick statt einer Geburtstagsfeier.  
Ein Vortrag über wilde Kräuter in Eurem Verein buchen oder für eine Schulklasse.
Ich bin da offen für allerlei Vorschläge, sprecht mich doch einfach mal an.


herzlichst Eure
Sauerländer Kräuterfrau








.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Heute ist Wintersonnenwende


Heute ist der Tag der Wintersonnenwende, zu alten Zeiten wurde dieser Tag Mutternacht genannt. Damals wurde nicht in Tagen, Monaten und Jahren gerechnet, sondern in Nächten und Wintern, daher heißt es Mutternacht.Später hieß der Tag, der Wintersonnenwende, auch Jule. Am 21. Dezember wurde die Wiedergeburt des Lichts und der Hoffnung gefeiert. Es war auch der Dank an die Göttin der Dreifaltigkeit, wie auch an den Gott der Erde und der Fruchtbarkeit. Es war somit auch ein Dank an Mutter Erde. Nicht umsonst nannten die Menschen den 21. 12.  die Mutternacht. Es wurde sehr früh dunkel, oft war es nebelig, die Winterstürme brausten um das Haus, die Fenster waren nicht so dicht wie heute, es gab keinen Strom, nur Kerzen. Das konnte schon Angst machen. Es wurde zusammengesessen und Geschichten wurden erzählt, oft uralte gruselige Geschichten, die den Aberglauben noch vorantrieben. So auch die Geschichte von der wilden Jagd.  "Wer das Heer provoziert oder ihm spottet, wird unweigerlich Schaden davontragen, und wer absichtlich aus dem Fenster sieht, um das Heer zu betrachten, dem schwillt etwa der Kopf an, so dass er ihn nicht zurückziehen kann", so hieß es. In der Zeit der Raunächte durfte nicht gewaschen werden, weil die Geister wütend werden, wenn sie sich darin verfangen. Die großen, weißen Leintücher könnten dann als Leichentuch für deren Besitzer verwendet werden. Dieser Brauch wurde in der Vor-Waschmaschinen-Zeit streng eingehalten, auch ich kann mich erinnern das es bei uns noch so gehandhabt wurde.  Das Waschen in dieser kalten, unwirtlichen Zeit war, ohne Waschmaschine, sowieso kein Vergnügen. Außerdem sah Freya  (oder Frau Holle) in die Häuser, um zu kontrollieren, ob alles ordentlich ist. Ein aufgeräumtes Haus war in diesem Zeitraum besonders angesagt, denn Unordnung zieht schlechte Energien an und verursacht Krankheiten. Und obwohl Frau Holle eigentlich keine faulen Leute mag, wie wir aus dem Märchen wissen, ist es ihr wichtig, dass in den Raunächten die Arbeit ruht und keine Wäsche gewaschen wird.  In dieser Zeit sollte man sich wirklich mal ausruhen und Kraft fürs neue Jahr schöpfen.Es ist der kürzeste Tag, nur rund 8 Stunden und 15 Minuten Tageslicht aber 15 Stunden und 45 Minuten Dunkelheit oder Nacht, also die längste Nacht des Jahres. Genau zu diesem Datum fingen damals die Rauhnächte an.Später wurde das Julefest, wie es auch genannt wurde, von der Kirche auf den  24. 12 gelegt und gefeiert.  Heute feiern wir das Julfest , wie es in Schweden heute noch genannt wird, am 24. Dezember, also unser Weihnachtsfest.  Was wir da feiern ist übrigens immer noch die Wiedergeburt des Lichts, denn Jesus Christus ist das "Licht der Welt".Man spricht auch heute noch am 21. Dezember von der Wintersonnenwende.Heute fangen bei den meisten die Rauchnächte übrigens erst am 25. Dezember an.Es ranken sich viele Mythen und viel Aberglaube um diese Zeiten. Eines dieser Mythen ist die wilde Jagd. Versuchen wir mal uns in die alten Zeiten hineinzuversetzen.Der germanische Gott Wotan (oder Odin), begleitet von seiner Frau Freya, bekannt auch als Frau Holle,  zogen mit ihrem Geisterheer  über das Land. Man glaubte, wenn die Winterstürme heulten,  die Wilde Jagd sei wieder unterwegs. Wotan, der Name ist althochdeutsch und abgeleitet von Wut, er ist der Toten- und Kriegsgott, der Gott der Ekstase, vielleicht auch der Gott des Sturmes, da er die Wilde Jagd anführt. Wotan mit Frau Holle an seiner Seite und all den Toten oder Untoten hinter ihnen,  sie brachten nicht nur Eis und Schnee, sondern auch Angst und Schrecken.Mit fürchterlichem Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen zogen sie durch die Lüfte. Der Zug bestand aus einer Horde von Dämonen, Geistern, Männer, Frauen und Kinder, die vorzeitig einen gewaltsamen oder unglücklichen Tod gefunden hatten.wer weiß, vielleicht ist es ja heute auch noch so….

Vielleicht wollen sie genau das in diesem Jahr auch einmal versuchen. Nicht nur neue Kraft schöpfen, sondern sich auch ein mal zurück zu besinnen. Um im neuen Jahr der Natur ein Stück näher zu kommen, den Jahreslauf beobachten, Kräuter erkennen und nutzen lernen. Mal der Hektik des Alltags in der Natur entfliehen…... 



   Liebe Grüsse 
    ❀      Ihre Sauerländer Kräuterfrau

.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Räuchern...

habt ihr schon mal geräuchert?  
Nein ich meine keine Forelle, sondern mit Kräutern.
Das haben unsere Vorfahren schon vor Jahrhunderten getan, mit Kräutern die im Sommer gesammelt und getrocknet wurden. 
Vor langer, langer Zeit fing das Jahr der Kelten und Germanen am 1. November an,  für uns das Fest: Allerheiligen. Damals wurde es als Samhain gefeiert. Die Bedeutung des gälischen Wortes lässt sich mit „Ende der Sommerzeit“ übersetzen. Man glaubte, Lug der Lichtgott wird nun vom Todesgott Saman abgelöst. Saman war der Herrscher des Winters. 
Man glaubte weiterhin, das der Schleier zwischen den Welten nun sehr dünn ist.
Die Ahnen und Verstorbenen wurden eingeladen mit zu feiern, um das neue Jahr zu begrüßen.
Zu solchen Anlässen wurde in der Stube und auch im Stall geräuchert, ebenso zu anderen  Festen und auch in den Rauhnächten. 
Rauhnächte werden die Tagen "zwischen den Tagen", also von Weihnachten bis zum drei Königs Tag, bezeichnet. Auch in dieser Zeit ist der Schleier zwischen den Welten dünner und es herrscht eine ganz besondere Zeitqualität, die man sich zu Nutze machen und genießen sollte. 
Das verräuchern von Kräutern hat übrigens nichts mit Hokus-Pokus oder Aberglauben zu tun, die Kräuter setzen auch durch das verräuchern ihre Wirkstoffe frei.
Der Wachholder beispielsweise ist eines der ältesten Räucherkräuter. Der Name leitet sich von wechalter - ab was so viel bedeutet wie wach und frisch, beim Räuchern stärkt und erfrischt er tatsächlich. Die Beeren brauchen übrigens 3 Jahre zum Reifen, so dass an einem Wachholderbusch Beeren in verschiedenen Reifestadien hängen.
Zu Pestzeiten wurden große Wachholderfeuer entfacht, um ganze Städte auszuräuchern. 

Wachholder vernichtet übrigens Viren und Bakterien, also reinigt, stärkt, schafft Abgrenzung und Konzentration, man kann seine eigene Berufung erkennen und verwurzelt uns fest mit Mutter Erde, schafft aber auch Ahnenkontakt, wenn man es zulässt. 

So könnte ich weitermachen und Euch Kraut für Kraut beschreiben, aber das würde den Rahmen sprengen!

Nur eins noch, mit dem Salbei zum Räuchern kann man am Anfang nichts verkehrt machen, ihn gibt als auch als sogenannte Räucherzigarren, das sind zu einer Zigarre gebundene Kräuter. Die werden angezündet und sofort wieder gelöscht, so dass es nur raucht. Natürlich muss man eine Schale darunter halten,  falls etwas Glut abfällt, wir wollen ja keinen Brand verursachen.  
Salvare (für Salbei) bedeutet Retten, Heilen oder Erlösen, aber auch Gesund machen.  
Das kann dieses Kraut wirklich.  
Bei Halsschmerzen, auch als Tee oder zum Gurgeln, sehr zu empfehlen.  
Den Duft soll es übrigens von der Göttin Aphrodite als Dank erhalten haben. 
Die versteckte sich vor Zeus unter einem Salbeistrauch. Als dieser davon erfuhr, liess er die Sonne  herunterbrennen und Aphrodite wurde vom Salbei, mit seinen samtig dicken Blättern davor beschützt zu verbrennen. 
Den Römern war der Salbei so heilig, wie den Druiden die Mistel! 
Beim Räuchern reinigt er Räume und Aura, schützt vor negativen Einflüssen, klärt die Atmosphäre und  stärkt die Abwehrkräfte. 
Man verräuchert Salbei auch bei Meditationen.

Versucht es doch mal..


  Liebe Grüsse 

    ❀      eure
Sauerländer Kräuterfrau




.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Habt ihr auch Rituale in der Weihnachtszeit??

ich hoffe ihr lasst euch nicht von der allgemeinen Hektik und dem Vor-Weihnachtsstress anstecken.  Ich handhabe das schon seit Jahren so, dass ich gut plane und vorbereite, damit mich die Welle der hektischen Menschen nicht erwischt. 
Meine Hausärztin nimmt sich jedes Jahr die erste Dezember Woche frei zum Plätzchen backen und um das Weihnachtsessen zu kochen und dann tief zu gefrieren, danach arbeitet sie bis zum heiligen Abend und hat trotzdem kein Stress. 

Wie schaut es aus, habt auch ihr Rituale für die Advents oder Weihnachtszeit?

Manches übernimmt man doch aus der eigenen Kindheit oder aus der des Partners. 
Andere Rituale schafft man sich als neue Familie selbst. 
Kinder lieben Rituale, sie freuen sich und fiebern darauf hin. 
Alles muss jedes Jahr gleich ablaufen. Angefangen beim Zeitpunkt an dem die Weihnachtsdeko aufgestellt wird,  über das Plätzchen Backen, bis hin zum Weihnachtsmenü. 
Dazwischen liegen noch die Weihnachtsmarkt Besuche, die unbedingt immer wieder statt finden müssen, oder das Glühwein trinken an einem bestimmten Tag, natürlich der Nikolaustag mit seinen kleinen Überraschungen, genau wie der Adventskalender. 
Sicher fällt euch auch einiges dazu ein, dann schreibt es doch unter diesen Post, ich würde mich freuen. Außerdem würde es diesen blog doch ein wenig lebendiger machen.

Gibt es das restliche Jahr auch Rituale, die ihr einhaltet? 
Oder nur die zur Weihnachtszeit?
Vielleicht immer die selbe Geburtstagstorte, wie bei mir, seit ich weiß nicht wie vielen Jahren.  
Oder das Osterfeuer was angezündet wird. 
Die Kräuterbuschen die jedes Jahr zur selben Zeit gesucht und gebunden werden. 

Ist es nicht herrlich, man kann sich jedes Jahr wieder auf solche Tage und Ereignisse freuen. Geht es Euch auch so?

ich bin gespannt, wer sich traut auch mir mal was zu schreiben…..


  Liebe Grüsse 

    ❀      eure
Sauerländer Kräuterfrau




.

Samstag, 2. Dezember 2017

Weihnachtsduft ...

Was haltet ihr von Duft Potpourris?  
Ich persönlich mag künstliche Zusammenstellungen überhaupt nicht, da ich auf künstliche Düfte leicht allergisch reagiere. Also muss was natürliches her, das kann man ganz leicht selber machen. 

In eine Schüssel gebe ich verschiedene Gewürze, jeweils  1-2 Esslöffel.
Größere Stücke stoße ich mit einem Mörser kurz an, damit es herrlich duftet. 
Alles wird nun gut vermischt und in eine kleine Schale gefüllt. 
Ich habe solche Mischungen auch schon in kleine Stoffbeutelchen gefüllt oder  weihnachtliche Stofffiguren damit befüllt. 

Ebenso ist es möglich kleine Gewürzstäußchen  an einen  Lebkuchen oder ein Salzteigplätzchen zu binden, um diese dann in den Adventskranz oder den Weihnachtsbaum zu hängen. 

Hier mal eine Kleine Auswahl an Gewürzen die man nehmen könnte. 

Wacholder und Rosmarin  -  regen an, reinigen und ziehen die Liebe an
Piment   -   lässt das Glück in die gute Stube
Lavendel  -  beruhigt den Geist, man  behält inneres Gleichgewicht
Zimtrinde  und Ingwer  -  machen heiter, auch lustig und öffnen das Herz 
Kümmel  -   schützt uns und beruhigt die Nerven 
Muskatnuss und Gewürznelke  -   machen einen klaren Geist
Zitronenschale  -  sorgt für Leichtigkeit
Orangenschale  -  wirkt anregend
Lorbeer   -  reinigt und hält gesund

Das ist nur eine Kleine Auswahl, natürlich können Nelken, Sternanis, Fenchel, Zedernholz,  Tannen- oder Kiefernharz, Beifuß, Kamille oder auch Tonkabohne mit in die Mischung. 
Je nach dem was noch im Hause ist. Auch abgelaufene Backmischungen könnte man verwenden, denn duften tun die in jedem Fall noch. 



Lasst eurer Phantasie freien Lauf und nehmt eure Nase zur Hilfe, die sagt euch schon wenn es gut duftet




  Liebe Grüsse 
    ❀      eure 
Sauerländer Kräuterfrau




Sonntag, 10. September 2017

Wildkräuter-Spaziergang nach Feierabend

Haben Sie nach Feierabend noch nichts vor und gehen gerne in die Natur?
Dann gehen Sie doch mal mit mir auf einen Wildkräuter-Spaziergang.

Am Donnerstag, den 21. September 16:30Uhr  ist es wieder soweit. 

Der Sommer ist nun vorbei, am 22. September fängt kalendarisch der Herbst an.
An den Pflanzen kann man schon hier und da erkennen, dass sie sich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Einiges kann in der Höhenlage, in der ich wohne (420m über NN) noch geerntet werden anderes ist schon verblüht. 

Wir werden wilde Kräuter finden von denen die Samen gegessen werden können, 
welche die unser Imunsystem stärken, welche die unseren Speiseplan bereichern können und mit denen wir super viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufnehmen können. 
Natürlich können wir aus den wilden Kräutern auch Tee zubereiten, der uns gut durch die Erkältungszeit bringt oder Heilmittel herstellen.

Für Kräuterfrauen ist erst der späte Herbst die Zeit der Wurzelernte.
Ich werde Ihnen auch die ein oder andere Pflanze vorstellen von denen die Wurzel ausgegraben werden muss, um ein Heilmittel daraus herstellen zu können.
Auch da achtet man genau darauf nicht zu viele Wurzeln auszugraben, denn wenn die Wurzel weg ist, wächst auch die Pflanze an der Stelle nicht mehr.


Neugierig?

Es sind noch Plätze frei, bei Interesse melden Sie sich unter

sauerlaenderkraeuterfrau@web.de

Ich freue mich auf Sie
           Ihre 
Sauerländer Kräuterfrau